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Die Ausstellung von Vera Shcherbakova

Im Jahr 2005 habe ich in Moskau eine Ausstellung besucht. Sie hiess "Das Spiel im Stöffchen".
Die Arbeiten der russischen Künstlerin Vera Shcherbakova waren in einem Museum ausgestellt und da gab es echt was zu schauen.

Der Stil in dem Vera arbeitet, unterscheidet sich von allen Patchwork-Kreationen, die ich ausserhalb Russlands gesehen habe. Ich habe das Gefühl, dass die jeweiligen Kulturen ihre Künstlerinnen beeinflussen und so ein wunderbare Vielfalt entsteht.

Ich hatte damals leider noch keine digitale Fotokamera, daher musste ich jetzt die damaligen Bilder einscannen. Unten folgen Bilder und Beschreibungen der aus meiner Sicht interessantesten Arbeiten dieser Ausstellung.


  

Kathedrale

Ich muss sagen, diese Arbeit beeindruckt mich einfach. Es gibt viele Werke, die einfach Geschmackssache sind, dieses wird jedoch wohl niemand vergessen. Die kleine Kirche in drei Dimensionen, man kann sich nur vorstellen, welchen Aufwand die Künstlerinnen hierfür betrieben hat. Die Arbeit hat eine Juweliergenauegkeit abverlangt. Um so eine Schöncheit zu realiesieren, musste Vera architektonische Pläne und alles Mögliche benutzen.

Aber es ist sicher gelungen. Die Kathedrale auf der kleinen Wiese kann jeden Raum verzieren, sie scheint aber gleichzeitig so echt, dass sie auch zu ruhigen und hellen Gedanken führt.


  

Das Wunder St. Georg

Diese Arbeit weiht die Wiederherstellung des historischen Wappens Moskaus.

Wir sehen St. Georg in seiner gewöhnlichen Umgebung bei der Tötung des Drachens. Das Ganzes besteht aus Stoffen (also unggewöhnlich für St. Georg).

  

Schnee, Februar, Alma-Ata

Mit diesem Wandbild wollte die Künstlerin ihre Empfindung vom südlichem Februarschnee weitergeben: Vom Wasser eingeschwärzte Holzstämme und Bäume mit geklebten Schnee als Kontrast zur leuchtenden Sonne.

Die Arbeit an sich mag ich, aber ich kann nicht beurteilen, ob sie die gewünschten Gefühle weitergibt... für mich steht Alma-Ata für meine Kindheit und folgende Bilder assoziiere ich mit dieser Stadt: Sonne, Sommer und Äpfel :)

Drei auf dem Gras

Dieses Wandbild wurde von der Lust auf die Kommunikation mit Picasso kreiert.

Pharao

Mit dieser Arbeit wollte die Künstlerin durch den Rhythmus der Streifen die Empfindung an eine goldene Sonne im riesigen blauen Himmel weitergeben.


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