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Quiltfestival, Elsas 2013

Dies Mal hatte ich von dieser, wie immer perfekt organisierten, Reise nicht so viel Emotionen und Freude bekommen, wie erhofft. Vielleicht lag es am Wetter? Schon von Anfang an hatten wir kein gutes Festival-Wetter... in dem Laufen des Tages hat es sich sogar verschlechtert, und geregnet. Aber trotz komische Laune und ungeniessbares Wetter gab es einige Ausstellungen und manchmal auch einzelne Stücke, die wirklich erwähnenswert sind. Dadurch ist mir auch ganz klar, wofür diesen kurzen Ausflug gut war.

"Was wäre wenn?..." Es ist eine Frage, die Sophie an Claire in romantische Liebesfilm "Briefe an Julia" stellt. In dem Fall führte die Antwortsuche zur neugefundenen, alten Liebe.
Aber auch wir, in unserem alltäglichen Leben, stellen uns ständig diese Frage. Die Ausstellung von Susan Dahlber beantwortet mit Bravur eine davon. "Wenn Nähmaschine und Seidenmusselin den Pinsel ersetzen" hiesst die Ausstellung der Schwedin. Ihren Werke haben uns gezeigt, was tatsächlich wäre, wenn man Stoffen und Faden wie Farben und Pinsel beherrschen würde.

Susan Dahlberg gestaltet ihre Bilder mit einem Stopffuss an Nähmaschine. Dafür nimmt sie Seidenmusselin. Die Dünne des Stoffes ermöglicht sie der Arbeit mit sehr vielen verschiedenen Nuancen. Es war die erste Ausstellung, die ich in Jahr 2013 in Elsass besucht habe, und die hat mich wirklich begeistert und zu gleicher Zeit überrascht. Bei der Motive-Wahl und Bild-Ausführung der Schwedin bekam ich ein sehr heimeliges Gefühl. Als ob die Künstlerin einige Ideen in russische Natur und Märchen geschöpft hat:

In der gleichen Kirche, links vom Eingang war die Ausstellung einer Franzose zu sehen. Die Ausstelllung hat Interesse der vielen Besuchern erweckt. Mich konnte sie so kurz nach der Ausstellung von Susan Dahlberg nicht wirklich berühren:

So habe ich entschieden weiter zur Ausstellung von Nancy Croy zu gehen.

Zweifellos ist Nancy Crow eine am meisten beachtete zeitgenössische Quiltekünstlerin und ist ein Koryphäe auf ihrem Gebiet. Die Technik, die Nancy in ihren Werken dieser Ausstellung angewendet hat, war interessant. Und Quilts waren ganz gut an Thema “Self-Portraits: Focus / Mono-prints” verbunden. Aber für mich persönlich war leider zu wenig Vielfältigkeit dabei. Hier sind ein paar Fotos:

Ich möchte Sie nicht mit jeder Kleinigkeit langweilen. Die Information ist mittlerweile sowieso im Internet leicht zu finden. So schreibe ich hier nur noch über 2 Ausstellungen.

«Imagination»
Die Werke der drei Russinnen: Irina Voronina, Galina Krasnikova und Nelly Savelyeva, waren in eine Kirche ausgestellt. Die Künstlerinnen verwenden jeweils ihre ganz eigenen innovativen Techniken, um die Vision ihrer Arbeit zu unterstreichen. Gemeinsam für sie ist das Bestreben, in jedem Werk ihre persönliche Interpretation des Lebens, der Natur und der realen Umgebung zum Ausdruck zu bringen.

Unten im Theater waren wie immer traditionelle Quilts ausgestellt. Sie haben zweifellos wahnsinnig viel Arbeit und einen besonderen herkömmlichen Wert an sich. Aber ich habe manchmal Gefühl, dass da jedes Jahr dieselben Werke ausgestellt sind. Vielleicht ist Realität anderes, aber bei diesen traditionellen Werken bin ich nicht lang geblieben. Sondern ziemlich schnell mich nach oben begeben habe, da wurde dies Jahr Wettbewerb zum Thema „Verformung“ präsentiert. Interessante und unterschiedlichste Reingehensweise einigen Arbeiten haben mich besonders angesprochen. Aber Preisverteilung bei ein paar Quilts, wie es bei vielen Wettbewerben normalerweise üblich ist, war mir ein Rätsel.

Sie können Flash Player hochladen, um diese Bilder zu sehen.

Quillt, welche in meinem (und wie man an Foto siehet nicht nur in meinem) Kopf wirklich hängen geblieben ist (trotz Menge ganzen Werke, die man in Elsass so sieht):


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