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Textilausstellung "Quilts und Trouvaillen", 2013

Früh morgens habe ich zuerst vorbildlich noch meine Fahrstunde besucht, als Belohnung dafür war ab Mittag eine Reise mit einem Besuch zweier Ausstellungen geplant. Dabei ging aber einiges schief. Nach der Fahrstunde hat mein Mann mit mir ein bisschen gequatscht, danach hat unser Kater nach seinem üblichen Spaziergang verlangt, als Krönung hatte ich einen Anruf eines Handwerkers bekommen und musste da einiges noch klären. Meine ganze Planung war nun durcheinander, so dass ich zu guter letzt in einer unbeschreiblichen Eile aus Haus rennen musste. Im Zug habe ich dann gesehen, dass ich mein Handy und auch das IPad vergessen hatte. So hatte mein Plan, Berichte zwischen den Ausstellungen im Zug zu schreiben, auch keine Chance mehr. Darauf hin habe ich entschieden, wenn schon alles so schief läuft, sollte ich es besser mit dem Reisen an dem Tag nicht übertreiben. Meinen ursprünglichen Plan 2-3 Ausstellungen zu besuchen, habe ich deshalb auf eine Ausstellung zu reduziert.

Mein Wahl ist auf die Ausstellung der SeelandQuilters gefallen. So fuhr ich nach Nidau. Vor der Eröffnung der Ausstellung hatte ich ein bisschen Zeit im sonnigen Nidau und habe einen kleinen Spaziergang gemacht.

Dieses kleine Städtli liegt eigentlich auf einer Insel. Der Ausbau zu einer eigentlichen Stadt (mit Gräben, Ringmauern, Türmen und Toren) geht auf das Jahr 1338 zurück. Aber schon 1196 wurde die von Graf Ulrich III von Neuenburg erbaute Wasserburg erstmals urkundlich erwähnt. Dieses Schloss bleibt immer noch das markanteste Wahrzeichen der Stadt. Heute befinden sich das Regierungsstatthalteramt und das Schloss Museum Nidau unter diesem gemeinsamen Dach.

Aber nun zur Ausstellung, sie fand an der Hauptstrasse 59 statt. Vorne war eine Immobilien Kanzlei, aber in den hinteren Räumen fand eine schöne von den SeelandQuilters organisierte Textilausstellung statt.

Diese Gruppe ist im Frühling 1996 mit 3 Leute entstanden. Erste Treffen im Kirchengemeindehaus in Nidau haben auch den damaligen Namen der Gruppe klar als „Nidauer Quilters“ definiert. Mittlerweile sind es 11 offizielle Mitglieder.

Die Ausstellung in Nidau hat geschätzte 45-55 verschiedenste Werke enthalten. Da konnte man alles sehen: von traditionelle Blöcke und einfachere geometrische Mustern, bis zum Freien Quilten und zeitgenössischen Quilts.

Mir persönlich sind 3 Werke von Johanne Häner am meisten aufgefallen: Wasserklang, Wassermangel und Wassertropf. Sie sind in der gleichen Grösse ausgeführt. Mit viel freien Quilten und auch sicher vielen Gedanken dahinter. Bei diesen Arbeiten sieht man, wie sehr die Künstlerin mit dem Thema beschäftigt ist. „Wie vorsorglich man auch mit einem Tröpfchen Wasser sein sollte“, diese Botschaft kommt wirklich an.

An der Ausstellung waren auch andere interessante und bemerkenswerte Werke. Jedes davon nur mit Worten zu beschreiben, wäre wahrscheinlich langweilig für Sie. Fotografieren war in der Galerie leider verboten, so durfte ich kein Bildmaterial für Sie erstellen.

Hier sind noch ein paar Eindrücke von Nidau:

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